Akademie für WingChun Landau

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IAW - die Spezialeinheit des WingChun

Von Anfang an wollte ich die IAW zu einer Eliteakademie aufbauen. Nun, nach 10 Jahren habe ich alle Pläne in die Tat umgesetzt und meine Zielsetzung wurde gänzlich erfüllt.

Um zu verstehen weshalb ich die IAW die Spezialeinheit des WingChun nenne, muss ich einen kleinen Ausflug in meine Vergangenheit vornehmen. Ich selbst ging 1985 zur Bundeswehr und wurde 1990 Berufssoldat (verbeamtet). Derzeit war ich als Lehrer an einer Schule des Heeres eingesetzt. Noch im selben Jahr absolvierte ich nach entsprechender Vorbereitung erfolgreich die Ausbildung zum Einzelkämpfer (Jagdkommando-Führer) der Bundeswehr. Ich strebte immer nach Perfektion und je spezieller die Ausbildung war, desto mehr wollte ich diese absolvieren. So folgte ein Lehrgang dem anderen.

Noch vor dieser Zeit, also während meiner Dienstzeit Ende der 80er Jahre, begann ich (nach etwa 20 jähriger Erfahrung im Kampfsport) mit dem Training des WingChun und des Waffenkampfes um die Kunst des Krieges auch in diesen Bereichen zu vervollständigen und zu beherrschen. Schon während der ersten Jahre in der Zeit als Schülergrad wurde mir klar, dass genau das meine Zukunft ist und ich mein Leben von da an der Kampfkunst und der realistischen Selbstverteidigung widmen werde. Schon nach 32 Monaten des Trainings bestand ich meinen 1. Technikergrad. Und von da an nahm alles seinen Lauf und ein Grad folgte dem nächsten. Ich kündigte bei der Bundeswehr meinen Beamtenstatus und fing als WingChun Lehrer (vor 20 Jahren) sozusagen von vorne an. Das war in der Tat die interessanteste und wagnisreichste Veränderung in meinem Leben.

Doch zum Ende der 90er als ich das damalige Selbstverteidigungs-System technisch beendete musste schon die nächste Veränderung her. Der Verband dem ich damals angehörte beschäftigte sich Jahr für Jahr mehr mit der Erfüllung von Massenträumen und der Stil wurde zunehmend absurder und entsprechend Massenkompatibel. Es wurden Massenprüfungen eingeführt bei denen der Einzelne nur physisch anwesend sein musste aber einer echten Prüfung brauchte sich keiner zu unterziehen. Von da an beschäftigte ich mich ausschließlich mit dem Erhalt eines Wissens welches verloren zu gehen drohte und entfernte mich, mit einem eigenen Stil, mehr und mehr von der Masse.

Im Jahr 2003 gründete ich die International Academy of WingChun um diese zur Eliteakademie für WingChun zu aufzubauen. Glücklicherweise begann ich bereits 1998 als das System welches ich damals noch trainierte den Höhepunkt der Absurdität erreicht hatte ein neues Trainingskonzept, neue Prinzipien, neue Bewegungsmuster, neue Sektionen, neue Formen, ein neues Chi Sao und letztendlich ein gänzlich neues System zu entwickeln. So konnte ich bei der Gründung der IAW sofort mit meinem eigenen System aufwarten.

Die Grundlagen einer Spezialausbildung habe ich nie vergessen. Eine elitäre Ausbildung benötigt ein eindeutiges Konzept und regelmäßige Prüfungen der Aspiranten. Eine Prüfung hat zur Folge, dass der Lehrer dem Schüler ehrlich bestätigen muss, ob dieser sein Ausbildungsziel erreicht hat und bereit für die nächsten Schritte ist oder nicht.

Wer seine Schüler nicht prüft hat mit absoluter Sicherheit selbst niemals einer Elite angehört. Ein gut ausgebildeter Lehrer weiß wie wichtig eine Prüfung für den Werdegang seiner Schüler ist. Zur Prüfung stellt sich wer sich seiner sicher ist. Das Vermeiden von echten Prüfungen erfüllt lediglich einen Zweck, nämlich den, dass man niemandem sagen muss wie schlecht er ist. Schlechte Lehrer vermeiden es ihre Schüler zu prüfen, denn jede Prüfung ist eine Prüfung ihrer selbst.

Spezialisten können nur mit einem handfesten Konzept ausgebildet werden. Es ist ein ehrenwertes Ziel der Elite angehören zu wollen. Mit Wille, Fleiß und Beharrlichkeit (3 unserer 5 Tugenden der IAW) kann das jeder schaffen. Bei der IAW findet die Prüfung auf einen Technikergrad an zwei aufeinanderfolgenden Tagen statt und dauert insgesamt etwa 7-8 Stunden. Ich betrachte es als Privileg diese Prüfungen ausnahmslos persönlich zu übernehmen, denn nur so kann ich das hohe Niveau meiner Technikergrade kontrollieren und letztendlich bestätigen.

WingChun Kollision

Die Grundlagen einer Eliteausbildung dürfen nie verloren gehen. Das Grundprinzip einer Ausbildung, nämlich - Vormachen, Nachmachen, Üben, Üben, Üben, Üben wurde bei vielen diversen Verbänden zu Vormachen, Selbstinterpretieren und Diskutieren. Das man so keine Elite heranzieht dürfte jedem klar sein. Ich selbst muss immer schmunzeln wenn ich in der Werbung einzelner lese „wir haben auch schon Spezialeinheiten unterrichtet“. Wer von denen die so etwas behaupten weiß denn überhaupt was eine Spezialeinheit ist und wie diese funktioniert? Ich weiß es und zwar bis ins Detail. 44 Jahre meines Lebens widmete ich dem Kampfsport und der Kampfkunst, über 10 Jahre davon genoss ich eine sehr gute Ausbildung bei der Bundeswehr und 15 Jahre verbrachte ich mit der Entwicklung meines WingChun Systems. Als Leiter der International Academy of WingChun kommen mir heute diese Erkenntnisse meiner Vergangenheit zugute. Bestimmte Grundsätze dürfen bei einer Eliteausbildung nicht vernachlässigt werden. So entwarf ich das Trainingskonzept des WingChun nach genau diesen Vorgaben. Heute kann ich behaupten, dass jeder Lehrer der IAW der den 2. Technikergrad und den Instructor Degree II erreicht definitiv zu Elite gehört und von mir in Teilbereichen nach Vorgaben einer Spezialeinheit ausgebildet wurde. Des Weiteren ist in der IAW jeder 2. Technikergrad nicht nur ein Experte der Selbstverteidigung sonder auch ein Spezialist im Waffen- und Nahkampf. Denn auch die Befähigung im Umgang mit Schlag-, Schnitt- und Stichwaffen sind wichtige Faktoren, die es zu erfüllen gibt um das Ausbildungsziel eines Technikergrades der International Academy of WingChun zu erfüllen.

Natürlich schafft es in der IAW nicht jeder in der gleichen Zeit die Vorgaben eines Eliteschülers zu erreichen. Andererseits kann sich wiederum jeder einzelne die Zeit nehmen die er braucht. Es gibt in der IAW keine zeitlichen Vorgaben die zwingend eingehalten werden müssen um dieses Ziel zu erreichen.

Das ist mitunter ein Grund, dass ich keine Graduierungen anderer Verbände übernehme. Die Bestätigung von Graduierungen anderer Verbände ist ein klares Zeichen, dass es den Leitern lediglich um des Erfüllen von Wünschen und Träumen geht und nicht um das Erreichen eines bestimmten Niveaus. Sobald ein Leiter eines Verbandes eine Graduierung eines anderen Verbandes akzeptiert steht eindeutig fest, dass dieser Verbandsleiter definitiv nichts Besonderes (nichts Eigenes) zu bieten hat.

Natürlich geht es uns um Qualität, nicht um Quantität. Und selbstverständlich bleiben der IAW diejenigen fern, die sich vor einer echten Prüfung ihrer selbst scheuen. Wer es jedoch bei der IAW zum Technikergrad schafft kann stolz auf sich sein. Das schaffen gewiss nur ganz wenige.

Oft wird mir berichtet, dass es in anderen Verbänden leichter sei einen Grad zu erreichen oder gar eine Gruppe zu leiten. Aber natürlich ist es das. Schließlich sind wir ja auch die International Academy of WingChun.

 

© Sifu Klaus Brand, Grandmaster of the International Academy of WingChun

WingChun

Hier stellen wir Ihnen die Selbstverteidigungskunst WingChun vor.

WingChun Prinzipien

Die grundlegenden Leitsätze und Prinzipien, die für die Selbstverteidigung unabdingbar sind.

Graduierungssystem

Eine Übersicht der einzelnen Graduierungen, die im WingChun erreicht werden können.